zeigt ein Portrait von Herrn Dr Thomas Koch

Dr. Thomas Koch

Dr. Thomas Koch ist promovierter Physikochemiker und seit 2016 selbstständig tätig als Berater und Trainer im Forschungsmanagement.

Im Zentrum seiner Tätigkeit steht die Begleitung von universitären Strategieprozessen in der Forschung, die Optimierung von forschungsbezogenen Dienstleistungen und die Beratung von Nachwuchswissenschaftlern bei der Realisierung ihrer Forschungsideen und Karriereziele.

Im Gepäck: Über 20 Jahre Fach-, Führungs- und Projekterfahrung im internationalen Forschungskontext, zuletzt als Leiter des Dezernats Forschungs- und Nachwuchsförderung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Dr. Thomas Koch promovierte 1994 in physikalischer Chemie an der University of East Anglia in Norwich, England, auf dem Gebiet der Photochemie und der heterogenen Katalyse. Im Jahr 1996 wechselte er für weitere Forschungsaufenthalte in die Schweiz, zunächst im Bereich der Atmosphärenforschung an die ETH Lausanne, danach für die ESA Kometenmission ROSETTA an die Universität Bern.

Der Einstieg ins Wissenschaftsmanagement erfolgte 2002 als wissenschaftlicher Koordinator der Graduate School of Chemistry and Biochemistry an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Neben dem Aufbau, Management und Verstetigung der fakultätsweiten Graduiertenschule mit über 200 Doktoranden war er maßgeblich an der Konzeption und Antragstellung von strukturbildenden Drittmittelprojekten beteiligt, u.a. der universitätsweiten RUB Research School, die seit 2006 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert wird.

Im Jahr 2007 übernahm er die Leitung der Abteilung Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs in der Universitätsverwaltung der RUB. Der Unterstützung der Hochschulleitung bei der Entwicklung und Umsetzung der Forschungsstrategie – dem Zukunftskonzept Research Campus RUB – und der Begleitung der Exzellenzinitiative kam dabei eine besondere Rolle zu.

Von 2011 bis 2015 leitete er das Dezernat Forschungs- und Nachwuchsförderung an der LMU München. Dort war er verantwortlich für die Beratung und Unterstützung der Fachbereiche und des Präsidiums in Fragen der Forschungs- und Nachwuchsförderung, des Technologietransfers und der akademischen Weiterbildung. Darüber hinaus koordinierte er die Prozessoptimierung des Drittmittelmanagements an der LMU sowie die Weiterentwicklung forschungsbezogener Dienstleistungen.

Seit 2005 ist er regelmäßig als Experte und Referent für Forschungs- und Nachwuchsförderung nachgefragt, häufig im internationalen Kontext. Zu seinen Auftraggebern gehören u.a. die Europäische Kommission, die European University Association, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, das Centrum für Hochschulentwicklung und der Deutsche Akademische Austauschdienst sowie Universitäten im In- und Ausland.